Saisonabschlussfahrt der Alt-Opel-Freunde e.V. nach Hamburg 15.11.2014

U.a.: Besuch des Korrosionsschutz-Spezialisten „TimeMAX“, über die Speicherstadt bis hin zum feierlichen Abschluss im Groeninger Braukeller.

Am 15.11. versammelten sich einige Mitglieder der Altopelfreunde am Schützenhaus in Schötmar, um mit dem Busunternehmen Heinemann aus Bad Driburg nach Hamburg zu fahren. Auf dem Programm stand u.a. ein Besuch mit Führung bei der Firma TimeMAX. Das Unternehmen entwickelt und vertreibt Korrosionsschutzprodukte als Premiumanbieter und betreibt zusätzlich eine Karosseriewerkstatt und eine Trockeneisstrahlhalle. Dort werden verschiedenste Fahrzeuge korrosionssicher aufgearbeitet sowie fachgerecht restauriert. Die TimeMAX-Produkte sind u. a. durch einen Testsieg bei der Zeitschrift Oldtimer Markt bekannt geworden

Das Interieur der Halle ist maritim-flexibel gestaltet. Wichtige Elemente sind verschiedene Überseecontainer und ein oranger Doppelstockbus, der als Büroturm dient. Verbunden werden diese mit rustikal-maritimen Gangways. Auf zwei Containern befinden sich zwei ältere Jaguar und erzählen ein Stück Geschichte der Firma TimeMAX.

Der Gründer, Inhaber und Entwickler Gerd Cordes, (ehemals Mechaniker, dann Technik-Journalist und später lange Filmemacher beim NDR) stellte sich und sein Unternehmen ausführlich vor und berichtete von seinem frühen Interesse an Rost, über verschiedene Produkttests mit und ohne Filmemachen (ARD-Ratgeber- Technik) und seinen heutigen und aktuellen Produkttest-Reihen, u.a. auf Helgoland und in Containerschiffen. Anschaulich beschrieb er seine Intention: funktionierende Kfz-Konservierung mit Produkten die so gut sind, dass sie z. B. in Hohlräumen zur Not auch direkt auf Rost funktionieren. Weiterhin ist ihm wichtig, dass alle seine Mittel umweltfreundlich sind. Auf seinen Produktdosen finden sich deshalb auch keine so genannten Gefahrenstoff-Symbole: Auf den TimeMAX Dosen gibt weder „schwarze Kreuze“ noch „tote Fische“. Sein aktuelles Entwicklungsprojekt sind ein Hohlraumschutz aus der Sprühdose und ein durchsichtiger Unterbodenschutz. Zur Zeit laufen noch Tests auf Helgoland und mit Hamburger Taxen unter denen er Prüfblechbleche festgeschraubt hat.

In der Firma werden inzwischen nicht nur alte Fahrzeuge restauriert und konserviert, immer mehr Neufahrzeuge finden ihren ersten Weg in die heiligen Hallen, z.B. ein nagelneuer Landrover Defender, der auf mehrere Schichten Schiffsfarbe nebst Unterboden- und Hohlraumkonservierung wartet, um dann später in Österreichs Hügellandschaft dem Schnee und Eis nebst Salz zu trotzen.

Die Kundschaft ist international, die Fahrzeugauswahl geht vom Wüstenschiff-Toyota, über ein ziemlich geräumiges Wohnmobil, Mercedes und Jaguar, bis hin zum VW Käfer, der in der Eisstrahlhalle auf den nächsten Arbeitsschritt wartete
Detaillierte Informationen zu Firma, Produkten und Inhaber sind auf den Seiten www.timemax.de  und www.rostschutz.tv zu finden.

Von der Mitarbeiterin Jessica wurden wir nett bewirtet (herzlichen Dank) und verlebten  kurzweilige, hochinteressante und informative Stunden, in der nicht nur die Schrauberseele angesprochen wurde.
Anschließend fuhr uns unsere Busfahrerin in Richtung der Hamburger Speicherstadt.
Die Speicherstadt hat viel zu bieten: Von Museen, (Gewürz-, Prototypen-, Maritim-, Zoll- uvm.), über das Miniaturwunderland, die Hafenanlagen, die Landungsbrücken usw., alles war gut zu Fuß erreichbar.

Dort angekommen, konnte sich jeder seinen unterschiedlichen Interessen widmen, den Nachmittag nach Belieben gestalten und die Facetten von Hamburg entdecken.

Das Wetter war Hamburg-typisch recht kalt und windig, aber es blieb zum Glück trocken.

Am Abend trafen wir uns dann alle in Groeningers Braukeller www.groeninger-hamburg.de, um dort gemeinsam den Abend abzuschliessen. Bei deftigem Essen und hausgebrautem Bier, direkt aus dem Fass, ließ es sich gut in dem riesigen Gewölbekeller aushalten.
 
Da der Bus erst nach vorgeschriebener Standzeit von 9 Stunden wieder fahren durfte, war für den einen oder anderen auch noch ein Abendspaziergang in der Speicherstadt möglich.
Pünktlich um 23 Uhr stiegen wir ohne ungeplante Verluste wieder in unseren Bus und ließen uns gemütlich zurück nach Bad Salzuflen schaukeln. Unterwegs konnten wir noch ein wenig mit Sekt und Bier auf unser Geburtstagskind anstoßen.

In den frühen Morgenstunden kamen wir dann gut gelaunt, aber ziemlich erschöpft wieder am Schützenhaus an.

Ein herzliches Dankeschön geht an all unseren Organisatoren und Mitwirkenden dieses gelungenen Clubausfluges, insbesondere denen, die uns leider nicht begleiten konnten.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.