Opel Rekord E / Commodore C – Interieur

Rekord E / Commodore C – Sonstiges
 
Was den Lack anbetrifft, so neigt der Klarlack bei frühen Modellen mit Letalliclack gerne zu Ablösung (Bild 1). Hier ist der Lack ist also überall genau auf solche Auffälligkeiten zu prüfen. Eine Teillackierung ist aufgrund der Farbänderung über die Jahre kaum möglich; eine Reparatur bedeutet somit eine Neulackierung.
Die Innenausstattung ist von wesentlich höherer Qualität, als die der Modelle Rekord D/Commodore B. Besonders, was den Veloursstoff und den überragenden Komfort der Sitze betrifft. Jedoch neigen die Sitze bei schwergewichtigen Fahrern zum Bruch der Vordersitzlehne.
Die Elektrik ist robust und zuverlässig. Häufig kommen undichte Hauptbremszylinder vor, was an Lackablösungen am Bremskraftverstärker leicht zu erkennen ist.

Bild 1: Klarlackablösung

 

Bild 2: ausgeblichene Heckablage in “Schweinchenrosa”

Die Armaturenbretter neigen zu Rissen durch Sonneneinstrahlung. Ersatz ist bei farbigen Versionen schwer beschaffbar.
Gleiches gilt für den restliches Innenraum. Hier ist die rote Innenausstattung nicht selten von der Sonne ausgebleicht und tendiert oft mehr zu Schweinchenrosa (Bild 2). Hinzu kommt, dass diese Farbe selten verkauft wurde. Bei Fahrzeugen mit Zentralverriegelung und/oder elektrischen Fensterhebern neigen die Kabel zu den Türen zum Kabelbruch. Die Scheinwerferreflektoren waren bei den Rekord E2 Modellen von besserer Qualität, als bei Rekord E1 und Commodore C.

 

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